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Augenlasern im Überblick

Das Augenlasern ermöglicht ein völlig neues Lebensgefühl. Klare Sicht ohne Brille oder Kontaktlinsen dank Augenlasern.

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Fehlsichtigkeiten

Augenlasern über 45 im Überblick

Sie wollen wieder ohne Brille lesen? Eine Augenlaserbehandlung bei Alterssichtigkeit macht das möglich.

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Augenlasern & Dioptrien: Bis zu welchem Wert ist es laut Dr. med. Bányai möglich?

Das Behandlungspektrum beim Augenlasern reicht durch die verschiedenen Methoden mittlerweile von -12 dpt bis +6 dpt. Bis zu welcher Dioptrien Zahl genau gelasert werden kann, ist von Person zu Person verschieden. Die Art der Fehlsichtigkeit und der individuelle Gesundheitszustand der Person bzw. des Auges ist ausschlaggebend um zu sagen, weiviel Dioptrien gelasert werden können.

Betroffene einer (schweren) Fehlsichtigkeit beschäftigen sich immer häufiger damit, sich die Augen lasern zu lassen. Sie träumen häufig von einem Leben ohne Brille und Kontaktlinsen und sehen in dem operativen Verfahren Ihre Chance auf klare Sicht. Völlig zurecht!

Denn obwohl nicht für jeden eine Laserbehandlung als Möglichkeit infrage kommt, kann dank modernster Technik und weitreichender Augenlaser Erfahrung mittlerweile ein enormes Spektrum an Fehlsichtigkeiten und Dioptriewerten behandelt werden.

„Die genannten Grenzwerte sind keine willkürlichen Zahlen, sondern orientieren sich an den bundesweit gültigen Qualitätsstandards der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC). In unserer täglichen Praxis sehen wir aber auch: Der entscheidende Faktor ist nie allein die Dioptrienzahl, sondern immer das Zusammenspiel aus Hornhautdicke, Fehlsichtigkeit und allgemeiner Augengesundheit“, erklärt Dr. med. Daniel Bányai.

Was sind Dioptrien?

Unter Dioptrien versteht man in der Augenoptik eine Maßeinheit (Abkürzung dpt) eines optischen Systems (wie Brillengläser, Kontaktlinsen oder auch Lupe, Mikroskop). Dioptrien stehen für den Brechwert, sprich wie stark ein Brillenglas oder eine Linse das Licht brechen muss.

Die natürliche Anpassungsfähigkeit der Linse (Akkommodation) sorgt im Normalfall dafür, dass wir Nahes und weit Entferntes scharf sehen können.

Bei einer Voruntersuchung und Refraktion wird mittels einer Vermessung der Augenwerte und einem Sehtest die Sehleistung (Visus) bestimmt. Diese Sehschärfe wird mittels Dioptrien angegeben und zeigt, wie stark sich die Brechkraft des Auges von der Norm unterscheidet. Daraus ergibt sich, wie stark Brillengläser oder Kontaktlinsen sein sollen, um mit ihnen die Sehkraft eines Normalsichtigen zu erreichen.

In der Geschichte gibt es „Dioptrien“ seit 1872. Der französische Augenarzt Ferdinand Monoyer erfand diese Messeinheit für die Stärke einer Linse.

Dioptrie-Werte – Dioptrienwerte (dpt)

Es wird einerseits in negative und positive Dioptrie-Werte unterschieden:

  • Die Minuswerte (negative Dioptrie-Werte) kennzeichnen die Kurzsichtigkeit und es bedarf einer konkaven Zerstreuungslinse zur Korrektur.
  • Die positiven Dioptrie-Werte betreffen weitsichtige Menschen. Sammellinsen sind für die Korrektur der Weitsichtigkeit nach außen gewölbt, sprich konvex.

Wie rechnet man Dioptrien in Brennwert um

Dioptrie und Brennweite sind Begriffe aus der optischen Physik, die eng miteinander zusammenhängen. Die Einheit Dioptrie (die Brechkraft einer Linse) wird nämlich über den Kehrwert der Brennweite definiert.

Man kann die Beziehung von Dioptrie (D) und Brennweite (f) deshalb auch mit einer mathematischen Formel darstellen:

D = 1/f

Wie viel Dioptrien sind viel?

Bei beiden Dioptrien Werten gilt – je höher der Wert, umso stärker muss dieser korrigiert werden.

Eine leichte Fehlsichtigkeit ist in der Regel bei etwa +/- 1,00 Dioptrien der Fall. Eine Sehhilfe ist noch nicht dauerhaft notwendig. Im Gegensatz dazu ist bei einer starken Fehlsichtigkeit ab ca. – 5,00 Dioptrien eine Sehhilfe unumgänglich.

Eine jährliche Kontrolle beim Augenarzt zur Überprüfung der Sehstärke und Augengesundheit wird empfohlen.

Sollten Sie Ihre Dioptrien-Werte nicht kennen – sind diese üblicherweise in Ihrem Brillenpass abgebildet. Eine vom Optiker angepasste Brille (Gleitsichtbrille) ist ein einfaches Mittel für scharfes Sehen, jedoch nur eine Lösung auf Zeit.

Dioptrien bei Weitsichtigkeit

Etwa 35 Prozent der unter 60-Jährigen leiden unter Hyperopie, besser bekannt als Weitsichtigkeit.

Betroffene der Fehlsichtigkeit können die Dinge besser erkennen, wenn sie weit entfernt sind. In der Nähe, z.B. in normaler Leseentfernung erkennen sie hingegen kaum etwas. Die Ursache liegt in einem zu kurzen Augapfel, der dafür verantwortlich ist, dass das Auge die eintreffenden Lichtstrahlen nicht auf der Netzhaut bündeln kann, sondern dahinter.

Denken Sie daran, Ihre Weitsichtigkeit lasern zu lassen, sollte eine Korrektur der Fehlsichtigkeit nur bis zu einer Stärke von ca. +5 Dioptrien durchgeführt werden. In Ausnahmefällen ist es möglich eine Behandlung bei höheren Werten durchzuführen, an dieser Stelle sollte aber vor allem die Dicke der Hornhaut beachtet werden.

Bei den meisten Patienten liegt die Brechkraft der Augen allerdings sowieso unter +4 bis +5 Dioptrien. Nur sehr selten treten bei Menschen höhere Messwerte und damit eine noch stärkere Weitsichtigkeit auf.

Typischerweise wird beim Augenlasern von Weitsichtigkeit die Femto-LASIK Methode angewandt.

Dioptrien bei Kurzsichtigkeit (Myopie)

Kurzsichtigkeit bezeichnet man als Myopie. Wie der Name schon sagt, handelt es sich quasi um das Gegenteil der Weitsichtigkeit (Hyperopie).

Bei Kurzsichtigkeit leiden Betroffene unter den Auswirkungen eines im Verhältnis zur Brechkraft zu langen Augapfels. Dadurch kann das Licht ebenfalls nicht auf der Netzhaut gebündelt werden, sondern bei dieser Form der Sehschwäche bereits davor. Infolgedessen können Patienten in der Nähe besser sehen als in die Ferne.

Die Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) – die gemeinsame Fachkommission der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA) – gibt bundesweit gültige Empfehlungen heraus, an denen sich unsere Augenärzte orientieren: Kurzsichtigkeit sollte demnach bis maximal -8 Dioptrien, in Einzelfällen bis -10 Dioptrien, gelasert werden. Lesen Sie nähere Details unter: Bis wie viel Dioptrien, Kurzsichtigkeit lasern!

Als Behandlungsmethode empfiehlt sich hier insbesondere die ReLEx Smile (NEU SMILE pro) sowie die ebenfalls bei Weitsichtigkeit angewandte LASIK und Femto-LASIK. Bei geringer Hornhautdicke oder vorbehandelten Augen wird auch die PRK/LASEK eingesetzt. Je nach Befund können auch Trans-PRK oder ReLEx SMILE infrage kommen. Bei einer Behandlung mit einem Excimer-Laser wird die Hornhaut gezielt modelliert.

Welche Methode geeignet ist, hängt von der individuellen Fehlsichtigkeit, der Hornhaut und der allgemeinen Augengesundheit ab.

Dioptrien bei Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

Bei jedem Menschen ist es irgendwann so weit: Um ohne Probleme lesen zu können, muss die Lektüre zunehmend weiter weggehalten werden. Spätestens wenn eine Armlänge nicht mehr ausreicht, führt kein Weg mehr an einer Lesebrille vorbei.

Ab dem 45. Lebensjahr beginnt bei den meisten Menschen die Alterssichtigkeit. Im Laufe der Zeit wird die Linse starrer und ihre Elastizität nimmt ab. Dadurch kann sie sich schlechter wölben und unser menschliches Auge nicht mehr so gut zwischen Nah- und Fernsicht umschalten. Medizinisch wird die Presbyopie auch als Altersweitsichtigkeit bezeichnet.

In erster Linie wird dadurch das Nahsehen eingeschränkt. In der Weite kann hingegen alles ohne Probleme erkannt werden.

Auch eine Alterssichtigkeit ist ein Sehfehler, der mit dem Laser behandelt werden kann. Zur Korrektur wird hierfür in der Regel mittels Laser-OP (Femto-LASIK) eine Monovision erzeugt. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem ein Auge auf Weitsicht und das andere Auge auf Nahsicht gelasert wird. Die Patienten sehen die Welt dann quasi “mit zwei Augen”.

Bei höheren Dioptrien oder wenn eine Hornhautlaser-OP nicht möglich ist, wird ein Linsenaustausch in Erwägung gezogen. Hierbei kann eine nahezu beliebig hohe Kurz- oder Weitsichtigkeit sowie die Alterssichtigkeit korrigiert werden. In bestimmten Fällen kann auch eine Linsenbehandlung mit einer Kunstlinse diskutiert werden.

Dioptrien bei Astigmatismus (Hornhautverkrümmung)

Bei Astigmatismus ist eine Verkrümmung der Hornhaut für die Fehlsichtigkeit verantwortlich. Die sogenannte Stabsichtigkeit kann entweder in Verbindung mit Weit- und Kurzsichtigkeit auftreten oder auch für sich alleine.

Eine solche Sehschwäche kann bis -5 Dioptrien korrigiert werden, indem man sich die Augen lasern lässt. Der Astigmatismus wird dabei je nach Ausgangslage mit ReLEx Smile, Femto-LASIK und auch PRK/LASEK als Operationsmethoden behandelt.

Wichtig für die Eignung ist außerdem die Form der Hornhautverkrümmung: Bei einem regulären Astigmatismus ist die Hornhaut gleichmäßig verformt, was sich in der Regel gut mit dem Laser korrigieren lässt. Liegt hingegen ein irregulärer Astigmatismus vor – also eine unregelmäßig geformte Hornhaut –, ist eine Laserbehandlung oft nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, unabhängig vom gemessenen Dioptrienwert. Diese Unterscheidung wird im Rahmen der Voruntersuchung mittels Hornhauttopografie genau geprüft.

Für die Hornhautverkrümmung stehen damit verschiedene Verfahren der refraktiven Chirurgie zur Verfügung.

Ab wieviel Dioptrien kann man die Augen lasern lassen?

Grundsätzlich können die Augen bereits ab -0,25 Dioptrien bei einer Kurzsichtigkeit und ab +0,25 Dioptrien bei einer Weitsichtigkeit mit einer passenden Augenlasermethode behandelt werden.

Weiters ist in der Regel eine ReLEx Smile, LASIK oder PRK/LASEK-Behandlung dann möglich, wenn der Patient oder die Patientin über 18 Jahre alt ist, die Dioptrien seit mindestens einem bis zwei Jahren stabil sind, die Hornhaut dick genug ist und keine weiteren Augenerkrankungen wie beispielsweise der Grüne Star vorliegen.

Für die Eignung spielen außerdem die Altersgrenze und eine stabile Sehschärfe eine wichtige Rolle. Bestimmte Vorerkrankungen, darunter Autoimmunerkrankungen, müssen ebenfalls bei der individuellen Beurteilung berücksichtigt werden.

Während Schwangerschaft und Stillen kann sich die Sehstärke verändern. Deshalb sollte eine refraktive Laserbehandlung in dieser Phase individuell mit dem Augenarzt besprochen beziehungsweise in vielen Fällen zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.

Können meine Augen gelasert werden?

Finden Sie mit dem Augenlaser Eignungstest heraus, ob Sie für’s Augenlasern in Karlsruhe oder Stuttgart bei Doctor-medic Liliana-Iulia Bànyai und Dr. med. Daniel Bányai geeignet sind.

Im Rahmen einer Voruntersuchung werden unter anderem die Hornhaut, die Dioptrienwerte und die allgemeine Augengesundheit untersucht. Dazu kann beispielsweise eine Pachymetrie gehören, mit der die Hornhautdicke bestimmt wird.

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Welche Sehhilfe tragen Sie?

Wie viele Dioptrien haben Sie?

Ab welchem Dioptrien-Wert geht das Augenlasern nicht mehr?

Das Augenlasern geht ab einem bestimmten Dioptrien Wert nicht mehr. Eine persönliche Untersuchung beim Augenarzt ist zu empfehlen. In der Regel funktioniert die Augenlaser-Behandlung nicht mehr bei einer Weitsichtigkeit in Höhe von +4 Dioptrien, einer Kurzsichtigkeit in Höhe von -10 Dioptrien und einer Hornhautverkrümmung in Höhe von 5 Dioptrien.

Leider sind also nicht alle Menschen, die unter einer Fehlsichtigkeit leiden, für eine Augenlaser-Behandlung geeignet.  Besonders zu hohe Dioptrien oder eine sehr dünne Hornhaut können Schuld sein, wenn eine Operation mittels ReLEx Smile oder LASIK nicht möglich ist und auch eine PRK/LASEK Behandlung nicht infrage kommt. Aber buchen Sie deshalb einen kostenlosen Beratungstermin in einer unser Augenarzt Praxen oder in unserer Augenarztpraxis in Stuttgart Mitte.

Die Maximalwerte sind dabei spezifisch für jede Sehschwäche und abhängig von den individuellen Parametern der Hornhaut. Man kann allerdings allgemein sagen, dass enorm schwerwiegende Störungen, wie Abweichungen von 12 Dioptrien durch Augen lasern alleine nicht mehr korrigiert werden können.

Keine Lesebrille und Kontaktlinsen mehr

Doch was passiert, wenn diese Methoden der Augenheilkunde ungeeignet sind, sie sich aber dennoch sehnlichst ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen wünschen?

Augenlasern und Augenerkrankungen

Vor einer Laserbehandlung müssen relevante Augenerkrankungen ausgeschlossen oder berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise Grauer Star, Katarakt, Glaukom und Grüner Star.

Bei einem Katarakt steht in der Regel nicht die Laserkorrektur einer Fehlsichtigkeit, sondern eine andere Form der Linsenbehandlung im Vordergrund. Je nach Diagnose und individueller Situation können dabei auch Multifokallinsen eine Rolle spielen.

Auch eine bestehende Hornhauterkrankung oder andere Einschränkungen der Augengesundheit können gegen eine Augenlaserbehandlung sprechen.

Welche Alternativen gibt es zum Augenlasern bei hohen Dioptrienwerten?

Falls Augenlasern aufgrund einer dünnen Hornhaut oder zu hoher Dioptrienwerten nicht als Behandlungsmethode infrage kommt, besteht die Möglichkeit eines Linsenersatzes (Linsenimplantat) bzw einer zusätzlich zur körpereigenen Linse eingesetzten Kunstlinse (implantierbare Kontaktlinse).

Dabei kommen je nach Ausgangssituation unterschiedliche Verfahren infrage. Eine Linsenimplantation kann insbesondere dann interessant sein, wenn eine Laserkorrektur nicht möglich oder nicht sinnvoll ist.

Während dieser Operation wird die Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Hierfür können folgende Verfahren zum Einsatz kommen:

Oder es wird zusätzlich zur eigenen Linse eine Kunstlinse implantiert:

  • Phake Intraokularlinsen

Welche Methode sich speziell für Sie am besten eignet, bespricht ein erfahrener Augenarzt mit Ihnen in einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Fazit zu Augenlasern und Dioptrien

Patienten mit hoher Dioptrien-Zahl haben bislang häufig nur mithilfe entsprechender Brillengläser eine Sehhilfe erhalten. Dank modernster Technik und innovativer Laserverfahren kann mittlerweile selbst bei höheren Dioptrienwerten eine effektive Behandlung erfolgen. Aus den positiven Erfahrungen der Vergangenheit ergibt sich heute ein stetig wachsendes Spektrum an Möglichkeiten.

Auch wenn die Lasertherapie nicht für Jeden geeignet ist, bleibt die Spanne doch sehr groß und die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihre Fehlsichtigkeit durch Augenlasern behandelt werden kann ist hoch.

Bányai Neue Augen – Ihr Team für Augenlasern in Stuttgart und Karlsruhe

Dr. med. Daniel Bányai und Doctor-medic Liliana Iulia Bányai führen gemeinsam über 3.000 Augenlaserbehandlungen pro Jahr in Karlsruhe und Stuttgart durch und zählen damit zu den High-Volumen-Operateuren in Deutschland. Beide beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit den modernen Verfahren der refraktiven Chirurgie und werden dabei von einem Team aus ausgebildeten Fachärzten unterstützt.

Also nutzen Sie die Chance und kommen Sie ins Augenzentrum von Augenarzt Doctor- medic Liliana Bányai in Karlsruhe oder Stuttgart. Lassen Sie sich von Spezialisten behandeln, die über lange Zeit Erfahrungen im Bereich der refraktiven Chirurgie gesammelt haben. Gemeinsam finden wir die individuell passende Methode und verhelfen Ihnen zu neuen Augen.

FAQs zu Augenlasern und Dioptrien

Die maximale Dioptrienzahl, bis zu der Augenlasern möglich ist, hängt von der Art der Fehlsichtigkeit und der spezifischen Methode ab. Kurzsichtigkeit (Myopie) kann in der Regel bis etwa -10 Dioptrien, Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis etwa +5 Dioptrien und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis etwa -5 Dioptrien gelasert werden. Individuelle Voraussetzungen wie die Dicke und Gesundheit der Hornhaut spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Ja, das Lasern von Weitsichtigkeit bei +6 Dioptrien ist grundsätzlich möglich. Moderne Verfahren wie LASIK oder PRK können in vielen Fällen eine effektive Korrektur bieten, auch wenn in der Regel die Grenze bis +5 Dioptrien genannt wird. Eine umfassende Untersuchung durch einen Augenarzt ist jedoch notwendig, um sicherzustellen, dass die Augen für die Behandlung geeignet sind.

Ja, Weitsichtigkeit bei +5 Dioptrien kann oft erfolgreich mit Laserbehandlungen wie LASIK oder PRK korrigiert werden. Die Eignung des Patienten hängt jedoch von individuellen Faktoren wie der Dicke und Gesundheit der Hornhaut ab, die vor der Behandlung gründlich untersucht werden müssen.

Das Lasern von Kurzsichtigkeit bei -12 Dioptrien ist weniger häufig und stellt eine größere Herausforderung dar. In solchen Fällen sind alternative Verfahren wie Implantable Contact Lenses (ICL) oder refraktive Linsenaustausch (RLE) möglicherweise besser geeignet. Eine ausführliche Beratung und Untersuchung durch einen Spezialisten sind unerlässlich, um die beste Behandlungsmethode zu bestimmen.

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