Schwammige Sicht in der Ferne und Nähe?

Schwammige Sicht in der Ferne und Nähe?

Schwammiges Sehen ist an und für sich kein medizinischer Terminus. Dennoch wird eine Sichtverschlechterung des Öfteren durch den Betroffenen aufgrund einer “schwammigen Sicht” wahrgenommen. Das Sehen fällt schwerer und Nahes oder auch Fernes kann unscharf wirken. Dies fällt vor allem in einer neuen und unbekannten Umgebung schnell auf. Hierbei spricht der Augenarzt von einer sogenannten Fehlsichtigkeit.

Diese reichen von einer Kurzsichtigkeit (Myopie) über zu Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis hin zu einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). All diese Begriffe bezeichnen einen Zustand des Auges der zur Beeinträchtigung des Sehens führt. Ein unscharfes, schwammiges Sehen ist das Resultat davon. Wie dieses schwammige Sehen entsteht und warum das Augen lasern Ihre dauerhafte Lösung sein kann, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Wann sehe ich unscharf?

Manchmal fällt es schon im Kindheitsalter beim Blick an die Tafel auf – manchmal erst viel später, im besten Alter, wenn plötzlich die Kontraste von Buchstaben beim Lesen verschwimmen. Unscharfes Sehen ist für die Betroffenen meist lästig und kann die Lebensqualität einschränken. Das unscharf Sehen fällt in diesen Bereichen besonders auf:

  • Aufstehen am Morgen
  • Arbeiten am PC
  • Lesen
  • Autofahren
  • Fernsehen

Gerade im Erwachsenen Alter fällt es zunehmend auf. Das unscharfe, schwammige Sehen behindert den Betroffenen in seinem Alltag. Ob beim Sport, beim Autofahren, beim Fernsehen oder in seinem beruflichen Umfeld. Wer schlecht sieht, ist benachteiligt und muss ohne Behandlung auch auf einiges Verzichten. Doch wann dies der Fall ist, kann von Gegebenheit zu Gegebenheit anders sein.

Beim Aufstehen

Vielleicht ist es Ihnen selbst schon mal passiert: Sie wachen auf und merken, dass Sie die Uhrzeit des Weckers nicht mehr klar erkennen können. Die Gründe dafür können vielseitig sein. So kann beispielsweise eine ungünstige Schlafposition dafür verantwortlich sein. Denkbar ist aber auch ein nicht ausgeglichener Sehfehler. Nach dem Aufstehen kann dies bemerkt werden, bis der Betroffene sich langsam wieder an das schlechtere Sehen gewöhnt.

Arbeiten am PC

In der heutigen Zeit nimmt die Computerarbeit laufend zu und bestimmt so den Arbeitsalltag zahlreicher Menschen. Gerade bei voller Konzentration am PC wird schnell bemerkt, dass die Augen angestrengt und müde sind. Auch hier kann ein unkorrigierter Sehfehler verantwortlich sein.

Langes Arbeiten am PC kann zu Sehfehlern der Augen führen

Beim Lesen

Spätestens in der Mitte des vierzigsten Lebensjahres ist es dann bei uns allen so weit. In der Nähe wird unscharf gesehen. Meist ist dies ein schleichender Prozess und plötzlich können kleine Schriften, wie beispielsweise Beipackzettel nicht mehr entziffert werden. Die Weitsichtigkeit kommt im Alter bei jedem Menschen früher oder später zum Vorschein. Die Anpassungsfähigkeit der Linse, auch Akkommodation genannt, nimmt ab und sie kann sich nicht mehr so gut auf Dinge in der Nähe einstellen.

Beim Autofahren

Manchmal wird eine Fehlsichtigkeit bei der Führerscheinbeantragung entdeckt. Dort wird ein Attest über ausreichende Sehleistung benötigt, um fahrtauglich zu sein. Werden Verkehrsschilder erst spät erkannt, könnte eine Kurzsichtigkeit dafür verantwortlich sein.

Warum wird unscharf gesehen?

Es gibt verschiedene Gründe, warum unscharf gesehen wird. Eine Fehlsichtigkeit kann durch eine Hornhautverkrümmung oder ein Missverhältnis zwischen Augenlänge und der Brechkraft der Medien entstehen. So ist bei einer Myopie das Auge länger als die Norm. Ein betrachtetes Bild wird nicht auf der Stelle des schärfsten Sehens in der Netzhaut abgebildet. Der Betroffene sieht ein unscharfes Bild. Die Linse hat in diesem Fall nicht die richtige Brechkraft im Verhältnis zur Augenlänge. Minusgläser helfen, um mit entsprechender Korrektur wieder richtig scharf zu sehen.

Akuter Sehverlust

Da sich das Wachstum des Auges und die Veränderung der Brechkraft meist nicht von heute auf morgen verändert, ist es ratsam bei einer akuten Sehverschlechterung, sofort zu handeln. Eine medizinische Abklärung ist dringend notwendig.

Was kann der Augenarzt tun?

Obwohl meist eine Fehlsichtigkeit verantwortlich für verschlechtertes Sehen ist, sollte der Augenarzt abklären, ob das Auge ansonsten gesund ist. Darunter fällt die Betrachtung des vorderen, äußeren Augenabschnitts und des Augenhintergrundes. Verschlechterte Sicht kann beispielsweise auch ein Zeichen für eine unbehandelte Diabeteserkrankung sein.

Auch ein niedriger Blutdruck kann verantwortlich für verschwommenes Sehen gemacht werden. Gerade im Alter kann das Sehen mit der Zeit trüber werden. Ein Grund dafür ist die Linsentrübung, die auch Grauer Star genannt wird. Sind alle medizinischen Faktoren abgeklärt und das Auge gesund, kann der Betroffene den Optiker aufsuchen.

Brillen und Kontaktlinsen

Der Optiker wird Ihnen im ersten Schritt die Augen vermessen. Dadurch erhält er die passenden Werte für die Korrektur. Es gibt die Möglichkeit Fehlsichtigkeiten über Brillen oder Kontaktlinsen auszugleichen. Beides hat für den Träger einige Vor- und Nachteile, die nachfolgend kurz erläutert werden.

Vor- und Nachteile von Brillen und Kontaktlinsen

Vor- und Nachteile von Brillen und Kontaktlinsen

Inzwischen gibt es bei den Optikern eine kunterbunte Auswahl an Modellen. Im Gegensatz zu früheren Jahren wird die Brille inzwischen als Accessoire betrachtet. Ob Sie lieber ein auffälliges Modell mit einem dicken Kunststoffrahmen möchten, oder doch lieber ein dezentes und filigranes Gestell bleibt Ihnen überlassen.

Die Auswahl ist inzwischen enorm. Beim Brillenkauf ist nicht nur die Ästhetik entscheidend, sondern auch viele andere Faktoren, wie beispielsweise Gewicht und Passform. Unangenehme Druckstellen auf Nasenrücken und Ohren kennen viele Brillenträger. Mit Kontaktlinsen gibt es dieses Problem nicht.

Allerdings haben Sie bei dieser Art der Korrektur der Fehlsichtigkeit andere Nachteile. So sind Kontaktlinsen mit Pflegeaufwand verbunden. Die Linsen benötigen Reinigung und Aufbewahrung, sodass sie am nächsten Tag wieder einsatzbereit sind. Es gibt zahlreiche Menschen, die mit beiden Varianten nicht ganz glücklich sind.

Kann man die Fehlsichtigkeit lasern?

So gibt es außerdem die Möglichkeit, sich die Augen lasern zu lassen. Nach der Augen Laserbehandlung ist keine Brille oder Kontaktlinsen mehr notwendig. Inzwischen gibt es zahlreiche Menschen, die begeistert ihre Brillen nach der Operation entfernt haben. Für Menschen, die nicht mehr auf Sehhilfen angewiesen sein möchten, ist Lasern eine gute Möglichkeit zu klarer Sicht.

Das Lasern der Augen wurde über die Jahre zu einem Standardeingriff, der dem Patienten sofort hilft und sein Problem beseitigt. Das Augenlasern ist grundsätzlich permanent. Tritt jedoch eine andere Augenerkrankung auf, wie eine Presbyopie, muss die Alterssichtigkeit mittels Laser neu behandelt werden. Auch eine Brille wäre eine Alternative, aber nur durch eine Augenlaserbehandlung können Sie ein Leben lang auf Brillen oder sonstiges verzichten.

Was bringt es sich die Augen lasern zu lassen?
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Arbeiten am PC – Meine Brille stört mich!
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