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Das Glaukom, auch grüner Star genannt, ist in der westlichen Welt die zweithäufigste Ursache für das Erblinden – allein in Deutschland sind rund 500.000 Menschen betroffen. Die Dunkelziffer wird aufgrund jedoch weitaus höher geschätzt. Eine regelmäßige und frühzeitige Vorsorge ist das beste Mittel, um eine Erkrankung auszuschließen oder rechtzeitig mit der Therapie zu beginnen.

Unter den Bezeichnungen Glaukom beziehungsweise grüner Star wird eine Reihe von Augenerkrankungen zusammengefasst, die den Verlust von Nervenfasern zur Folge haben und im Extremfall zur Erblindung führen. Ein Missverhältnis des Augeninnendrucks und der Durchblutung des Sehnervs wird als Entstehungsgrund betrachtet. Bedingungen, die zu einem schwankendem oder von der Norm abweichenden Augendruck führen, erhöhen das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Hierzu zählen unter anderem:

 

  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck
  • Diabetes mellitus
  • Genetische Veranlagung
  • Ethnische Gruppe
  • Hohe Kurz- oder Weitsichtigkeit
  • Hohes Lebensalter

Die Gefahr, am grünen Star zu erkranken, steigt mit dem Alter

Rechtzeitige Vorsorge und Behandlung des grünen Stars kann vor Erblindung schützen.

Der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche Behandlung im Falle einer Erkrankung ist eine frühzeitige, präzise Diagnose. Da das Glaukom-Risiko mit dem Alter steigt, empfehlen Experten wie Doctor-medic Liliana Bányai ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Augenuntersuchungen. Denn ab dem 50. Lebensjahr verdoppelt sich das Risiko, zu erkranken, alle zehn Jahre. Charakteristisch – und problematisch – für die Sehbehinderung beim Glaukom ist eine Beeinträchtigung des peripheren Sehens. Das Gehirn entwickelt jedoch Kompensationsmechanismen, die dazu führen, dass der Verlust der Sehkraft lange Zeit nicht bemerkt wird. Knapp zwei Drittel der Menschen, die am grünen Star erkranken, sind sich dessen nicht bewusst. Oft realisieren sie erst, dass ihre Sehkraft nachgelassen hat, nachdem bereits mehr als 90 Prozent der Nervenfasern verloren sind. Dabei lassen sich Unregelmäßigkeiten beim Augeninnendruck bei rund 90 Prozent der Patienten medikamentös in den Griff bekommen. Ist dieser Therapieansatz nicht erfolgreich, gibt es außerdem verschiedene Operationsmethoden, um dem grünen Star entgegenzuwirken. Welche Methode in Frage kommt, hängt von der individuellen Situation des Patienten ab, doch dank der stetigen technischen Entwicklung im Bereich der Augenchirurgie, sind die meisten Eingriffe heute nur minimal invasiv und ermöglichen eine zügige Genesung.

Glaukom-Implantate zum Abbau des Augeninnendrucks

Eine Option, die Doctor-medic Liliana Bányai anbieten, ist das Setzen eines XEN Gel Stents, der den Augeninnendruck senkt. Das Implantat wird vom menschlichen Körper gut angenommen und verursacht keine Entzündungen. Im Gegensatz zu anderen synthetischen Materialien verringert es durch seine Flexibilität und Nachgiebigkeit zudem Probleme wie Erosion oder Schäden der Hornhautzellen.

Sind Sie an einer Untersuchung zur Vorsorge interessiert, nehmen Sie einfach Kontakt zu unserer Praxis auf und vereinbaren Sie einen Termin.