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Mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft nach. Ein natürlicher Alterungsprozess setzt sich in Gang und die Augenlinse verhärtet sich. Dies geschieht bei den meisten Menschen ab dem 35. Lebensjahr und die sogenannte Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) beginnt. Das geschieht vor allem durch die nachlassende Akkommodationsfähigkeit des menschlichen Auges.

Die Akkommodation umschreibt die Fähigkeit der elastischen Augenlinse, sich mittels Muskelkraft so zu verändern, dass sie Dinge in Nähe und Ferne scharf sehen kann. Durch diese aktive Verformung entsteht eine unterschiedliche Brechung des Lichts. Im Alter verhärtet sich die Linse zunehmend, die Muskelkraft erschlafft im Auge und die Augenlinse kann sich nicht mehr ausreichend zu einer Kugelgestalt formen. Infolgedessen können die Betroffenen nicht mehr in der Nähe scharf sehen.

Wann braucht man eine Lesebrille?

Die Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) ist ein schleichender Prozess. Zunächst bemerkt man überhaupt nichts, irgendwann wird das Lesen von Kleingedrucktem als anstrengend empfunden. Das dauerhafte Anspannen der Augenmuskeln kann Kopfschmerzen auslösen. Und bald kann es auch schon passieren, dass das Umschalten auf Nahsicht gar nicht mehr funktioniert. Meist versuchen die Betroffenen noch, das Lesestück weiter von sich wegzuhalten, was sicherlich kein Dauerzustand sein sollte. Oft kann eine Lesebrille hier Abhilfe schaffen. Die sogenannten „Einstärken-Brillen“ – diese sind meistens für eine bestimmte Entfernung gemacht – eignen sich daher ausschließlich zum Lesen in der Nähe. Gerade für die Sicht in die Ferne sind diese Brillen gänzlich ungeeignet. Das ist besonders für Menschen mit zusätzlicher Kurzsichtigkeit (Myopie) eine echte Belastung. Und erfordert jede Menge Kompromisse, die im Alltag große Hürden mit sich bringen können. Gerade das dauerhafte Wechseln von zwei verschiedenen Brillen-Typen kann nervig sein. Auch die Nutzung der sogenannten Gleitsicht-Brillen, die in einer Brille mehrere Sehschwächen korrigieren können, erfordert Geschick und Geduld. Zudem ist die Anschaffung einer guten Gleitsicht-Brille sehr kostenintensiv und bedarf einer professionellen Anpassung durch geschulte Optiker.

Moderne Behandlung von Presbyopie : Presbyond

Vor einige Jahren noch undenkbar: das Lasern von Altersweitsichtigkeit. Inzwischen widmet sich die moderne Augenmedizin auch der erfolgreichen Augenlaser-Behandlung von Presbyopie. Der innovative Augenlaser PRESBYOND® Laser Blended Vision der Firma ZEISS ist auch Teil unseres Behandlungsportfolios im Augenlaserzentrum Bányai. Dank der modernen Technik aus dem Traditionshaus ZEISS kann individuell und durch maßgeschneiderte Ablationsprofile gelasert werden. Dank des PRESBYOND Laser Blended Vision kann ein scharfes Sehen auf jede Entfernung erreicht werden: im Nah-, Fern- und Intermediärbereich. Dabei hat die besondere Augenlasermethode immer die einzigartige „blend zone“ im Blick und kann anhand der individuellen und errechneten Ablationsprofile diese genau optimieren. In der sogenannten „Vermischungszone“ laufen Weitsicht und Nahsicht zu einer perfekten Einheit zusammen. Diese Zone stellt dann sicher, dass das Gehirn die unterschiedlichen Seheindrücke zusammenführen kann und eine gute Sicht auf beiden Augen ermöglicht wird.

Somit ist der PRESBYOND® Laser Blended Vision eine echte Alternative zur Korrektur der Altersweitsichtigkeit und schenkt den Betroffenen ein Stück mehr Lebensqualität zurück. Die Laserbehandlung ist zudem minimalinvasiv und gehört so zu den verträglichsten Behandlungsmethoden von Altersweitsichtigkeit.

 

Leiden auch Sie unter Presbyopie oder möchten Sie von den konventionellen Sehhilfen wie Lesebrille oder Gleitsichtgläsern loskommen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Gerne können wir auch in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Frau Doctor-medic Bányai klären, ob Sie und Ihre individuelle Sehstärke für eine Behandlung mit dem PRESBYOND® Laser Blended Vision in Frage kommen.

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