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Keratokonus

Was ist Keratokonus? Wir klären auf über Ursachen & Symptome

Was ist ein Keratokonus (Hornhautkegel)?

Bei Keratokonus handelt es sich um eine Augenkrankheit, deren Symptome eine fortschreitende Ausdünnung und Vorwölbung der Hornhaut des Auges (Cornea) darstellen. Im Verlauf dieser nicht entzündlichen Krankheit kann sich die Hornhaut so stark verformen, dass sie eine konische Kegel-Form annimmt. Oftmals zeigt sich diese Hornhautverformung im unteren Teil des Auges. Mit der Verformung einhergehend nimmt auch die Sehschärfe ab oder kann sehr schwanken. Meist tritt Keratokonus zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf und kann bis zum 40. oder 50. Lebensjahr andauern. Oftmals passiert es, dass diese Art der Verformung der Hornhaut im Anfangsstadium nicht erkannt oder mit einer Hornhautverkrümmung verwechselt wird. Dank unserer gründlichen Voruntersuchungen und der jahrelangen Erfahrung von Doctor-medic Liliana Bányai sind wir im Augenlaserzentrum Bányai in der Lage, einen Keratokonus sehr sicher zu diagnostizieren und zu behandeln.

Welche Ursachen hat die Augenkrankheit Keratokonus?

Die Ursachen für diese Art der Hornhautverformung können unterschiedlich sein. Die Forschung vermutet, dass eine Störung zwischen den Kollagenmolekülen des Stützgerüstes (Bindegewebe) der Hornhaut vorliegt. Denkbar ist auch, dass Keratokonus genetisch bedingt sein kann, da diese Augenkrankheit häufig familiär auftritt. Das heftige und andauernde Augenreiben – mit dem beispielsweise meist Allergiker kämpfen – kann ebenso Auslöser sein wie die über- oder Unterfunktion der Schilddrüse. Bei letzterer Ursache kann auch eine Schilddrüsenhormon-Therapie eine deutliche Besserung der Krankheit begünstigen. Besonders das Schilddrüsenhormon Thyroxin beeinflusst die Biomechanik der Hornhaut (Cornea) positiv: Das Hornhautgewebe gewinnt an Dichte und Festigkeit.

Die unterschiedlichen Formen von Keratokonus

Die Augenkrankheit taucht in zwei verschiedenen Formen auf: der „stille“ Keratokonus, auch „Forme Fruste“ genannt, und der progressiv voranschreitende Keratokonus. Die „Forme Fruste“ ist eigentlich zunächst nicht von einer normalen Hornhautverkrümmung zu unterscheiden und wird meist erst durch eine genaue augenärztliche Kontrolle erkannt. Sie tritt zehnmal häufiger auf als die progressive Form von Keratokonus. Diese Art des Hornhautkegels ist aggressiv und kann bereits im jungen Erwachsenenalter auftreten. Die andauernde Verwölbung löst eine deutliche Verkrümmung der Hornhaut aus, auch Astigmatismus genannt.

Die Symptome von Keratokonus

Der Keratokonus macht sich meist durch besondere Schwankungen und Abnahme der Sehschärfe bemerkbar. Oft begleitet eine hohe Licht- und Blendempfindlichkeit die Symptome. Auch das Wahrnehmen von Lichtringen um Leuchtquellen – sogenannte „Halos“ kann ein Hinweis auf Keratokonus sein. Leidet der Patient unter einem progressiven Keratokonus, kann es zu Rissen in der hinteren Hornhaut kommen. Im schlimmsten Fall dringt durch diese Risse Flüssigkeit aus der vorderen Augenkammer in die Hornhaut ein. Bei dieser Art des akuten Keratokonus hilft im späten Stadium nur die Hornhauttransplantation.

Behandlung und Therapie von Keratokonus

Wenn Sie unter der stillen Art des Keratokonus, der „Forme Fruste“ leiden, kann dieser durch eine Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Wichtig ist jedoch eine regelmäßige Kontrolle und Beobachtung des Keratokonus. Bei der progressiven Form des Keratokonus kann nur im Anfangsstadium mit Kontaktlinsen geholfen werden, da mit Voranschreiten der Krankheit die Verwölbung zunimmt und die Kontaktlinsen an Halt im Auge verlieren. Gleichzeitig vernarbt die Hornhaut immer mehr und die Sehkraft verschlechtert sich. Daher empfehlen wir bei progressivem Keratokonus eine Behandlung mittels UV-Riboflavin-Crosslinking. Mithilfe von UV-Strahlung und unter Einsatz des lichtempfindlichen B-Vitamins Riboflavin (B2) werden einzelne Fasern des Bindegewebes der Hornhaut miteinander vernetzt.

UV-Riboflavin-Crosslinking – Quervernetzung der Hornhaut

Crosslinking ist eine ambulante Methode, um die fortschreitende Verformung und die Verschlechterung der Sehkraft zu stoppen. Um das Crosslinking durchführen zu können, muss der Arzt nach örtlicher Betäubung die Hornhaut (Epithel) von oben abtragen. Dies ist nötig, da die Hornhaut Schutz vor UV-Strahlen bietet und das Vitamin Riboflavin diese sonst nicht durchdringen kann. Nach dem Abtragen tröpfelt der Arzt Vitamin B2 in das Auge des Patienten. Dann folgt die Bestrahlung mit UV-Licht, dessen Intensität so eingestellt ist, dass es das Auge nicht schädigen kann. Während der etwa 30-minütigen Behandlung mit den UV-Strahlen wird das Vitamin weiterhin im Abstand von zwei Minuten getropft. Inklusive Vorbereitung dauert die Behandlung mit der Methode des Crosslinking weniger als zwei Stunden.

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