Was ist Kurzsichtigkeit (Myopie)?

Rund 1,5 Milliarden Menschen leiden an Kurzsichtigkeit (Myopie). Ein Auge, das kurzsichtig ist, ist lässt Lichtstrahlen nicht richtig gebündelt auf die Netzhaut des Auges fallen. Das Ergebnis ist eine unscharfe Sicht in der Ferne.

Viele Menschen, Erwachsene und Kinder, leiden unter einem eingeschränkten bzw. gestörten Sehvermögen, wie der Kurzsichtigkeit. Sie empfangen kein scharfes, sondern ein auffallend unscharfes Bild. Vor allem beim Blick in die Ferne wird ein unscharfes Bild wahrgenommen.

Die Brechkraft der Linse bei Kurzsichtigkeit ist dahingehend geschädigt, da der Brennpunkt vor und nicht auf der Netzhaut liegt. Kurzsichtige Menschen erhalten aufgrund der Fehlsichtigkeit, kein scharfes Bild in der Ferne. Die Brechkraft der Linse des Auges wird durch dessen Längenwachstum beeinträchtigt. Man spricht von einer Kurzsichtigkeit.

Der Augapfel ist länger, man wird kurzsichtig und dadurch ist der Blick in die Ferne unscharf. Diese Sehstörung, kann sich im Laufe der Zeit verbessern, allerdings ebenso verschlechtern. Deswegen ist es wichtig, die Augen untersuchen zu lassen. Hilfen, um scharf zu sehen und die Kurzsichtigkeit auszugleichen, sind Brillen oder auch Kontaktlinsen.

Was ist Kurzsichtigkeit (Myopie)?
Geprüft durch Docotr Medic Liliana Banyai

Geprüft durch Augenärztin Frau Doctor-medic Bányai

25 Jahre Erfahrung & mehr als 50.000 erfolgreiche operative Behandlungen – Frau Doctor-medic Liliana-Iulia Bányai ist eine anerkannte Augenärztin und Spezialistin im Bereich der Augenchirurgie. Sie zählt zu den gefragtesten Chirurgen der Augenheilkunde in Deutschland und führt selbst mehr als 3.000 Augen-Operationen pro Jahr durch.

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Wie entsteht Kurzsichtigkeit?

Die Kurzsichtigkeit kann viele Ursachen haben. Zumeist ist die Myopie (Kurzsichtigkeit) erblich bedingt und entpuppt sich im Laufe des Lebens. Bis dahin kann die Kurzsichtigkeit auch bei Erwachsenen und Kinder unbemerkt bleiben.

Die Kurzsichtigkeit entsteht unter anderem durch intensive Nutzung des Auges, beispielsweise durch langes und konzentriertes Arbeiten am Computer oder durch ständiges und längeres Lesen. Aufgrund dieser Beanspruchung können Dinge und Personen im Sichtfeld nicht mehr scharf abgebildet werden. Das sind Anzeichen, dass man kurzsichtig ist. Sie sehen somit zunehmend unscharf. Die Fehlsichtigkeit entsteht.

Schreitet die Kurzsichtigkeit voran und behindert Sie in Ihrem Alltag, rät es sich, zum Optiker oder Augenarzt zu gehen. Die Myopie kann immerzu fortschreiten und sich zu einer starken Kurzsichtigkeit entwickeln.

Die starke oder auch ausgeprägte Kurzsichtigkeit reicht bis zu -12 dpt. Ab -6 dpt spricht man noch von einer Anomalie. Bei allen darüber liegenden Werten ist bereits von einer Krankheit die Rede. Diese Folge der Fehlsichtigkeit gilt es natürlich zu verhindern.

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Wie erkenne ich, dass ich kurzsichtig bin?

Kurzsichtigkeit erkennt man in erster Linie daran, dass weiter entfernte Dinge nicht mehr scharf wahrgenommen werden können. Das Blickfeld wirkt verschwommen und undeutlich, somit ist man kurzsichtig.

Nicht immer ist eine Myopie oder Kurzsichtigkeit die Ursache einer verschwommenen Sicht. Sollten sich die Symptome einer Myopie, also Kurzsichtigkeit, nur kurzweilig einstellen, so ist es wahrscheinlicher, dass das Auge selbst nur ermüdet ist und sich daher nicht mehr scharf auf Dinge einstellt. Man ist nicht sofort kurzsichtig. Handelt es sich jedoch eine permanente Erscheinung, kann eine Myopie der Grund sein. Suchen Sie sich bei einer Kurzsichtigkeit einen Augenarzt oder Optiker für einen Sehtest auf. Somit erfahren Sie, ob Sie kurzsichtig sind oder nicht. Brillen oder Kontaktlinsen sind immer nur temporäre Lösungen für Kurzsichtigkeit.

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Gut zu wissen

Kurzsichtigkeit & Weitsichtigkeit erklärt

Der Unterschied zwischen Weit – und Kurzsichtigkeit liegt in der Distanz. Während bei der Kurzsichtigkeit der Blick in die Ferne erschwert wird, so ist es bei der Weitsicht umgekehrt. Bei der Weitsicht erscheinen Gegenstände und Personen in kurzer Distanz verschwommen. Kurzsichtige erkennen nahe Gegenstände meist tadellos.

Beide Sehfehler sollten vom Optiker oder Augenarzt begutachtet werden. Eine Brille oder Kontaktlinsen können für scharfe Bilder sorgen. Eine dauerhafte Lösung für Kurzsichtigkeit bieten Brille oder Kontaktlinsen aber nicht. Das Augenlasern ist die Lösung. Mittels dieses Verfahrens kann die Kurzsichtigkeit der Augen gänzlich korrigiert werden.

Brillen und Kontaktlinsen gleichen die Kurzsichtigkeit ebenso aus, sind jedoch immer nur eine zeitweilige Lösung für Kurzsichtige.

Formen der Kurzsichtigkeit

Es gibt zwei Formen von Myopie, die Achsenmyopie und die Brechungsmyopie.

Bei der Achsenmyopie ist das gesamte Sehvermögen beeinträchtigt und alles wirkt unscharf. Die Achsenmyopie wird auch Längenmyopie genannt, da ebenfalls die Ferne unscharf wirkt. Dieser Zustand ist genetisch bedingt und entwickelt sich meist im Laufe des Wachstums.

Die Brechungsmyopie entsteht durch eine Fehlbildung der Hornhaut und Augenlinse. Ist ein Auge kurzsichtig, liegt der Brennpunkt des Lichts nicht auf der Netzhaut. Dadurch wirken weiter entfernte Gegenstände für Kurzsichtige unscharf – typisch für Kurzsichtigkeit.

Myopia simplex

Myopia simplex (simplex = lat. einfach) oder Schulmyopie genannt, ist eine Form der Kurzsichtigkeit, die um das Alter von 12 Jahren herum entsteht und das Sehen im Laufe der Zeit beeinträchtigt. Ist man betroffen begleiten den/die Kurzsichtige/n die Symptome bis etwa zu einem Alter von 25 Jahren, dann ist das Auge voll ausgewachsen.

In dieser Zeitspanne entwickelt sich diese Art der Kurzsichtigkeit immer weiter, bis sie abgeschlossen ist. Der betroffene Kurzsichtige ist meist nur gering kurzsichtig bis mittelgradig kurzsichtig.

Kurzsichtigkeit (Myopie) wird zu einem gewissen Teil vererbt. Doch allgemein muss man sagen, dass Kinder immer mehr kurzsichtig werden. Das hängt zum einen damit zusammen, dass sie sich die meisten Kinder viel Zeit in Innenräumen aufhalten. Der Blick in die Ferne wird nicht häufig verwendet und dadurch wird die Sehkraft abgebaut.

Zum anderen verrichten viele Kinder, bereits ab einem sehr jungen Alter, langandauernde Arbeiten im Nahbereich. Damit ist gemeint, dass Kinder mit Smartphone, Tablets oder anderen Gegenständen, die weniger als 30 Zentimeter vom Körper weg sind, spielen. Somit geht ihr Blick erneut nur in die unmittelbare Nähe und nicht in die Ferne. Das schwächt die Sehkraft in der Ferne erneut.

Eine Korrektur der Kurzsichtigkeit, kann durch eine Brille, Kontaktlinsen oder durch eine Operation, das Augen lasern erfolgen.

Brille und Kontaktlinsen sind eine kurzfristige Lösung des Problems, da diese nicht rund um die Uhr für einwandfreie Sicht sorgen. Ein klarer Nachteil. Nimmt man die Kontaktlinsen oder die Brille ab, so erfährt man die Myopie. Entscheidet man sich für eine langfristige Korrektur der Kurzsichtigkeit durch eine Operation, so tritt die Sehstörung normalerweise für den Rest des Lebens nicht mehr auf.

Der Vorteil von der Augen-Laser-Operation ist, dass dieses Verfahren als risikoarm gilt und nachhaltigen Einfluss auf das Sehvermögen hat. Zudem muss man erwähnen, dass die Operation, auf die Dauer gesehen, finanziell günstiger ist als Brille oder Kontaktlinsen.

In unserer Praxis werden drei unterschiedliche Laserbehandlungen von Myopie angeboten:

  • ReLEx Smile
  • FEMTO LASIK
  • ICL Linsen

Welches Verfahren als Korrektur der Augen für Sie am besten geeignet ist, erfahren Sie in einem Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Die Netzhaut ist bei kurzsichtigen Patienten gedehnt. Somit entstehen im Bereich der Netzhaut leichter Probleme.

Beispiele für Probleme an der Netzhaut können sein:

Loch in der Netzhaut
Riss in der Netzhaut
Ablösung der Netzhaut

Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt, eine Operation oder andere Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit, sehr empfehlenswert.

Kurzsichtig – welche Risiken gibt es?

Für mein Sehvermögen?

Das Risiko einer Myopie ist in erster Linie die Weiterentwicklung, dass daraus eine starke Kurzsichtigkeit (Dioptrien-zahl kurz dpt von bis zu -6) entsteht. Diese Kurzsichtigkeit kann einen Rattenschwanz an Folgeerkrankungen hervorrufen. Die Netzhaut kann als Folge der Kurzsichtigkeit dünnwandig werden. 

Dadurch können Löcher in der Netzhaut oder eine Ablösung der Netzhaut verursacht werden und es kann zu Augenerkrankungen wie Grünem oder Grauem Star kommen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer Verringerung der Gewebeschicht. Diese Folgeerkrankung von Kurzsichtigkeit kann zu gravierenden Schäden an Ader – und Netzhaut führen. 

Die Kurzsichtigkeit sollte vom Augenarzt regelmäßig kontrolliert werden. Wer kurzsichtig ist, hat ein größeres Risiko, an Grünem Star zu erkranken.

Gerade bei kurzsichtigen Erwachsenen sowie Kindern rät es sich, die Gesundheit der Augen regelmäßig untersuchen zu lassen.

Kurzsichtigkeit bei Kindern?

Die Risiken einer Kurzsichtigkeit sind bei Kindern dieselben wie bei Erwachsenen. Myopie sollte immer früh genug erkannt werden, damit das kurzsichtige Kind eine Sehhilfe, meist eine Brille, bekommt und sein Leben ohne Probleme weiterführen kann.

Dennoch sollte aufgepasst werden, da bei kurzsichtigen Kindern die Möglichkeit für Augenerkrankungen im Erwachsenenalter erhöht ist.

Sollte ihr Kind von Myopie / Kurzsichtigkeit betroffen sein, lohnt es sich, einmal im Jahr die Augen bei Ihrem Augenarzt untersuchen zu lassen. Denn: Vorsicht ist, wie man so schön sagt, die Mutter der Porzellankiste. Dieses Sprichwort trifft auch zu, wenn man kurzsichtig ist.

Sobald das Auge ausgewachsen ist, kann eine Laserbehandlung des Auges zur Korrektur der Kurzsichtigkeit eine optimale Lösung bieten. Die Entwicklung des Auges und der Kurzsichtigkeit ist meist mit dem 25. Lebensjahr abgeschlossen. Bis dahin sind Brillen oder Kontaktlinsen bei Kurzsichtigkeit nötig.

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Häufig gestellte Fragen

Kurzsichtigkeit kann viele Ursachen haben. Zumeist ist die Myopie erblich bedingt und entpuppt sich meist im Laufe des Lebens.

Die Kurzsichtigkeit entsteht gerne durch intensive Nutzung des Auges, beispielsweise durch langes und konzentriertes Arbeiten am Computer oder auch durch ständiges und längeres Lesen. Aufgrund dieser Beanspruchung können Dinge und Personen im Sichtfeld nicht mehr scharf abgebildet werden. Sie sehen somit zunehmend unscharf.

Schreitet die Myopie voran und behindert Sie in Ihren Alltag, rät es sich, zum Optiker oder Augenarzt zu gehen. Die Kurzsichtigkeit kann immerzu fortschreiten und sich zu einer starken Kurzsichtigkeit weiterentwickeln.

Die Myopie kann von alleine nicht besser werden. Das einzige, was bei einer Kurzsichtigkeit dauerhafte Lösung verspricht, ist eine Laserbehandlung. Brillen und Kontaktlinsen sind nur temporäre Lösungen für die Fehlsichtigkeit.

Das Auge ist in der Regel zwischen den 25. und 30. Lebensjahr ausgewachsen und verändert sich nicht mehr. Dennoch sollte nicht auf weitere Kontrollen bei Weit – oder Kurzsichtigkeit verzichtet werden.

Sollten Sie den Verdacht haben, kurzsichtig zu sein oder an einer anderen Fehlsichtigkeit zu leiden, rät es sich, den Augenarzt oder Optiker aufzusuchen. Sollte es sich jedoch nur um eine vorübergehende Erscheinung handeln, so ist es auch möglich, dass Ihr Auge schlichtweg müde ist. Sind die Symptome jedoch dauerhaft, ist es ratsam, einen Sehtest zu machen.

Der Optiker oder Augenarzt kann genau bestimmen, ob und um welche Art der Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit,…) es sich bei Ihnen handelt. Hierbei sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass eine Brille oder Kontaktlinsen nur temporäre Lösungen sind.

Leidet man unter einer Myopie, so ist das Sichtfeld in die Ferne eingeschränkt. Dinge, die weiter entfernt sind, wirken unscharf und verschwommen. Je nachdem, wie stark die Kurzsichtigkeit ausgeprägt ist, kann sowohl Entfernung als auch Grad der Unschärfe ab – oder auch zunehmen.

Wird man im späteren Verlauf seines Lebens kurzsichtig, ist es häufig Anzeichen für eine Linsentrübung (Grauer Star). Durch den grauen Star kann sich die Linse verdicken und die Brechkraft nimmt zu. Es kommt zur Myopie, der Fehlsichtigkeit.

Der grüne Star bezeichnet eine Gruppe von Augenkrankheiten. Im fortgeschrittenen Stadium geht eine Schädigung der Nervenzellen einher, die die Lichtempfindlichkeit sowie den Sehnerv selbst schädigt. Der Name beschreibt das blau-grünliche Schimmern der Iris, andererseits auch den „starren Blick“ bei der Erblindung des Auges.

Risikofaktoren für Grüner Star ist unter anderem eine höhere Myopie (ab ca. fünf Dioptrien) und ein erhöhter Augeninnendruck.

Damit der Blick in die Ferne keine Qual wird, gibt es Sehhilfen, wie Brille und Kontaktlinsen, um scharf zu sehen. Zuvor sollte man die Augen bei einem Spezialisten untersuchen lassen. Dieser misst genau, wie die Brechkraft des Auges beeinflusst wird. Daraus lässt sich schließen, ob man stark kurzsichtig ist oder nicht.

Um dann wieder scharf zu sehen, besteht die Möglichkeit Brillen oder Linsen zu tragen. Langfristig ist das Augen lasern eine nachhaltige und auch günstigere Lösung.

Zum Teil kann unscharfes Sehen vererbbar sein. Zudem spielen aber auch andere Faktoren zur höheren Brechkraft der Linse eine Rolle.

Die Brechkraft (Refraktion) gibt an, wie stark einfallende Lichtstrahlen in den Augen gebrochen werden. Das ist maßgeblich für eine scharfe Sicht. Nur wenn das Licht von Hornhaut und Linse abgelenkt wird, ist es möglich, dass die Lichtstrahlen gebündelt im Bereich der Netzhaut zusammen kommen.

Dioptrien geben die Maßeinheit für die Brechkraft an. Anhand der Dioptrien kann in der Augenoptik festgestellt werden, wie stark das Brillenglas das Licht bricht. Durch die Zahl der Dioptrien wird also die Stärke der Brillengläser bestimmt und zudem kategorisiert sie wie kurzsichtig man ist.