Was ist der Keratokonus (Hornhautkegel)?

Bei der Erkrankung Keratokonus handelt es sich um eine Krankheit, bei der die Augen betroffen sind. Es entsteht beim Keratokonus eine fortschreitende Ausdünnung und Verformung der Hornhaut (Cornea). Die Hornhaut kann sich so stark verformen, dass sie eine konische (Kegelform) Form annimmt.

Keratokonus tritt zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf. Die Hornhaut kann sich bis zum 40. oder 50. Lebensjahr weiterentwickeln und verformen. Vorerst helfen Kontaktlinsen oder auch Brillen.

Es kommt immer wieder vor, dass die Erkrankung Keratokonus nicht erkannt und mit einer gewöhnlichen Verkrümmung der Hornhaut verwechselt wird.

Dank unserer hoch entwickelten Technik und jahrelangen Erfahrung können wir im Rahmen einer Untersuchung genauestens feststellen, ob Sie an einer Erkrankung der Hornhaut, dem Keratokonus leiden oder nicht. Im Zuge der Untersuchung und Diagnose des Keratokonus können wir Wege zur Hilfe einleiten.

Was ist der Keratokonus (Hornhautkegel)?
Bei welchen Augenkrankheiten kann gelasert werden

Welche Formen des Keratokonus existieren?

Die Erkrankung Keratokonus taucht in zwei verschiedenen Formen auf:

  • Stille Form (Forme fruste)
  • Progressiv voranschreitende Form

Die stille Form des Keratokonus ist meist nicht von der normalen Verkrümmung der Hornhaut zu unterscheiden und wird meist nur durch eine genaue Untersuchung der Augen erkannt. Diese Form des Keratokonus ist am häufigsten und tritt zehnmal öfter auf als die progressiv voranschreitende Form. Je nach Stadium helfen Kontaktlinsen und Brillen.

Leidet der Patient unter einem progressiven Keratokonus, kann es zu Rissen und einer Verdünnung der Hornhaut kommen. Dadurch kann die Hornhaut so stark beschädigt werden, dass nur noch eine Transplantation der Hornhaut hilft.

Geprüft durch Docotr Medic Liliana Banyai

Geprüft durch Augenärztin Frau Doctor-medic Bányai

25 Jahre Erfahrung & mehr als 40.000 erfolgreiche operative Behandlungen – Frau Doctor-medic Liliana-Iulia Bányai ist eine anerkannte Augenärztin und Spezialistin im Bereich der Augenchirurgie. Sie zählt zu den gefragtesten Chirurgen der Augenheilkunde in Deutschland und führt selbst mehr als 3.000 Augenlaser-Behandlungen pro Jahr durch.

Was sind die Ursachen?

Die Ursachen des Keratokonus können durchaus verschieden sein und sind noch nicht gänzlich geklärt. Es wird vermutet, dass eine Störung zwischen den Kollagen-Molekülen des Bindegewebes und der Hornhaut vorliegt. Es besteht auch die Möglichkeit der genetischen Übertragung des Keratokonus, da diese Augenkrankheit der Hornhaut oftmals bei mehreren Familienmitgliedern auftritt.

Vermehrt tritt diese Krankheit der Hornhaut auch bei Patienten mit Trisomie 21 auf. Diese ist besser unter dem Namen Down-Syndrom bekannt und betrifft zwischen 30.000 und 50.000 Menschen in Deutschland.

Eine weitere Vermutung ist, dass diese Krankheit der Hornhaut bei Allergikern erhöht ist, da diese vermehrt das Auge reiben und dies wahrscheinlich die Entwicklung und das Fortschreiten des Keratokonus begünstigt.

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Welche Symptome machen sich bei Keratokonus bemerkbar?

Eines der häufigsten Symptome bei der Krankheit Keratokonus, ist die Schwankung und Abnahme der Sehschärfe durch die Hornhaut. Oft macht sich auch eine erhöhte Blende – und Lichtempfindlichkeit bemerkbar. Hierbei kommt es oft zu sogenannten Halos und man nimmt Lichtringe um eine Leuchtquelle wahr.

Sollten solche Symptome des Keratokonus bei Ihnen auftreten, so rät es sich, den Augenarzt aufzusuchen und sich einer genaueren Untersuchung zu unterziehen.

Wie behandelt man den Keratokonus?

Bei der Behandlung von Keratokonus spielt die Form der Erkrankung der Hornhaut eine entscheidende Rolle. Bei der stillen Form des Keratokonus genügt meist eine Brille oder Kontaktlinse zur Korrektur. Ebenso können formstabile Kontaktlinsen der Behandlung der Hornhaut dienen.

Bei der progressiven Form der Krankheit Keratokonus können Kontaktlinsen nur in der Anfangsform helfen. Durch das Voranschreiten der Krankheit ändert sich die Form der Hornhaut und eine Kontaktlinse oder Brille wird hinfällig. Eine effektive Behandlungsmethode der Hornhaut ist das sogenannte UV-Riboflavin-Crosslinking, kurz CXL.

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Crosslinking: Hilfe bei Verformung der Augenhornhaut

Was ist Crosslinking?

Crosslinking ist ein weiteres Verfahren zur Behandlung von Keratokonus. Beim Crosslinking wird das Auge, das unter dem Keratokonus leidet, mit UV-Strahlung behandelt. Die Fasern der Hornhaut werden aufgeraut und die Querverbindungen der Hornhaut verstärkt. Ziel des Crosslinkings ist es durch diese gestärkten Querverbindungen ein Fortschreiten des Keratokonus zu verhindern. Nach dem Crosslinking kann der Keratokonus nicht mehr weiter voranschreiten, der Patient bedarf allerdings immer noch einer Brille.

Das Augenlasern bei Keratokonus ist somit die bessere Möglichkeit, falls Sie weiterhin auf eine Sehhilfe wie Brille oder Kontaktlinsen verzichten wollen.

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Magnus M. aus Böblingen

Bewertung vom 02.07.2019

Liebes Team, Es ist wie erwartet ein Erlebnis, ohne Brille sehen zu können. Die Betreuung ist spitze, man fühlt sich willkommen und jederzeit gut aufgehoben.…

Thomas G. aus Marbach

Bewertung vom 02.07.2019

Liebe Frau Dr. Bányai, liebes Team, Mit dem Ergebnis meiner Laser-OP bin ich hoch zufrieden. Ich habe durch sie eine ganz neue Qualität des Sehens…

Michael W. aus Weiler (Rems)

Bewertung vom 02.07.2019

Liebes Praxis-Team, Über diesen Weg möchte ich mich von ganzem Herzen bei euch bedanken. Ich habe mich zu jeder Zeit sehr wohl gefühlt, auch wenn…

Häufig gestellte Fragen

Das Wort der Erkrankung Keratokonus, ist ein zusammengesetztes Wort aus dem griechischen und lateinischen. Das Wort Keras (Griechisch) bedeutet so viel wie Horn. Das lateinische Wort Conus bedeutet Kegel. Keratokonus bedeutet kurz um, Hornhautkegel.

Dies bezeichnet eine fortschreitende Verdünnung – sowie eine Vorwölbung der Hornhaut.

Man sieht bei der Erkrankung des Keratokonus im Grunde gleich wie bei einer Hornhautverkrümmung. Man leidet unter der Stabsichtigkeit, sowie einer Kurz- oder Weitsicht. Das Besondere bei Keratokonus ist allerdings, die stetige Verschlechterung des Sichtfeldes durch die Hornhaut, bei dem trotz häufiger Brillenwechsel die Sehkraft schnell abnimmt.

Die Behandlung der Krankheit Keratokonus, eines Patienten wird in der Regel von der Krankenkasse bezahlt, in bestimmten Fällen jedoch nicht: Sollten Patienten eine Finanzierung benötigen, ist dies auch bei uns möglich. Um mehr über die Behandlung des Keratokonus zu erfahren, empfiehlt es sich einen Beratungstermin bei uns zu erstellen.

Patienten können durch den Keratokonus nicht erblinden. Meist können Patienten mithilfe von Brillen oder harten Kontaktlinsen weiterhin ein normales Leben führen. Nur bei etwa 10 % bis 20 % der Patienten muss die Hornhaut operiert werden.

Der akute Keratokonus ist ein ophthalmologischer (= das Auge betreffend) Notfall. Hierbei handelt es sich um eine starke Eintrübung der Linse. Patienten müssen in diesem Stadium sofort behandelt werden. Brillen oder Kontaktlinsen helfen nicht mehr.